Gesucht werden

Gesucht werden :

 

Veranstalter

die wenigstens ein-, zweimal im Jahr das Angebot von  „AUF MEINE A R T“

im Rahmen ihrer Programmgestaltung berücksichtigen möchten.

Es sei hier daran erinnert:

jede Vorstellung ist eine Premiere,

und jedes Programm als Ganzes gesehen

selbst ein kleines Kunstwerk.

 

an einer Mitarbeit / Beteiligung interessierte Künstler

„AUF MEINE A R T“   bietet die Gelegenheit,

sich gemeinsam mit anderen Künstlern nach außen zu präsentieren,

um auf sich und sein Schaffen aufmerksam zu machen.

 

plus Unterstützer jeglicher Art.

 

AMA NW

Anfragen und Rückmeldungen bitte an

Koordination:   wolfgang danny weber * bergstrasse 17 * 36381 schlüchtern * 06661-5317 * wolfgangdannyweber@t-online.de

AUF MEINE A R T

AMA header

Es geht darum, Künstler aus den Bereichen Musik, Literatur und Kunst zusammenzuführen und ihnen im Rahmen eines gemeinsamen Programmes die Möglichkeit zu geben, sich der Öffentlichkeit mit ihrem Schaffen vorzustellen.

Es gibt sowohl im lokalen als auch regionalen Bereich genügend Kreative, die keine Gelegenheit haben, sich nach außen zu präsentieren, weil sie entweder nicht genügend Material haben oder keiner Gruppe angehören, mit der zusammen sich das realisieren ließe. Das Projekt zielt darauf ab, hier Abhilfe zu schaffen.

Gedacht ist an ein locker gestaltetes, unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm, in dem sowohl Musik und Literatur als auch bildende Kunst präsentiert wird. Und zwar alles in Form eigener Werke.

Programminhalt

Das Programm besteht aus eigenen Beiträgen diverser Künstler aus deren persönlichen Bereichen.

Die Bereiche Musik + Literatur + bildende Kunst sind dabei immer abgedeckt.

Künstler und ihre Themen sind von Veranstaltung zu Veranstaltung unterschiedlich.

In den Ankündigungen wird das entsprechend berücksichtigt.

 

Programmdauer

Wenigstens 60 Minuten. Je nach Beiträgen kann es durchaus etwas länger werden.

 

Kosten

Die Künstler betrachten ihren Beitrag / Auftritt als kostenfreie Eigenwerbung.

Besonders Idealisten mit Aufbruchstimmung sind gefragt, die für ihre Sache brennen.

Hinsichtlich entstandener Unkosten wie z.b. Anreise sollte eine Hutsammlung durchgeführt werden.

Sponsoren sind jederzeit willkommen.

 

Mehr Informationen zur Sache erhaltet ihr auf Anfrage bei dem Koordinator.

Dieser ist auch Ansprechpartner, wenn ihr Interesse daran habt,

euch dem Projekt „AUF MEINE ART“ anzuschließen und an den Programmen teilzunehmen.

 

Ich würde mich freuen,

wenn wir den Weg in die Zukunft gemeinsam gehen könnten.

 

Schlüchtern, Anfang April 2018

 

Koordination: danny – siehe unten, eintrag „logo“

der erste schritt

es gibt da eine kleine geschichte, die sich meine bekannte christel im dezember ausdachte und bei wordpress einstellte, nachdem ich ihr von meinem für 2018 geplanten neuen projekt erzählt hatte. da sie all das beinhaltet, was mir so vorschwebt, hier eine kurze, etwas abgewandelte nacherzählung.

christian, vorsitzender eines „förderkreis kleinkunst und kultur“   im badischen, saß alleine in der gut besuchten waldgaststätte am rande einer kleinstadt in hessen. morgen sollte hier das treffen mit anderen mitgliedern des verbandes stattfinden.

vier männer betraten die gaststube und nahmen platz am nachbartisch. da sie ihre beginnende unterhaltung nicht gerade leise führten, konnte christian einiges von dem gespräch aufschnappen. es ging um „eigenes material“, eine art „rolling thunder revue“ (bob dylan läßt grüßen) und einer programmdauer von etwa einer stunde, in der jeder „sein werk vorstellen“ könne. was ihn natürlich naturgemäss sofort interessierte.

mit langen ohren lauschte er nun noch aufmerksamer dem gespräch. ideen und vorschläge flogen zwischen den männern hin und her und langsam nahmen die wortfetzen gestalt an. es kristallisierte sich immer deutlicher heraus, worum es da am tisch eigentlich ging: einen vorentwurf für ein neues projekt.

eine ganze weile hörte er noch zu. dann stand er auf und setzte sich auf den noch freien stuhl am nachbartisch. er stelte sich kurz vor, als „profi in sachen kleinkunstveranstaltungen.“ er habe einiges von dem gespräch mitbekommen und fände das projektvorhaben nicht schlecht.

„ich sehe eure sache bereits vor mir … vor meinem inneren auge.“ er war begeistert und seine augen glänzten. die männer wiederum starrten ihn aus großen augen an. „und wie genau könnte das aussehen ?“

„wenn ich euch richtig verstanden habe, geht es euch darum, verschiedene künstler zusammen zu bringen, die ansonsten keine oder nur wenig möglichkeiten haben, aus welchen gründen auch immer, mit ihren eigenen sachen an die öffentlichkeit zu gehen.“

die vier nickten. „ja – es sollen alles künstler aus dem lokalen bereich und der region sein. mit eigenkompositionen, eigenen gedichten und texten, eigenen bildern, fotos, handwerklichem. kunsttöpfer oder bildhauer mit kleinen werken, z.b.“

„ok. euer programm beginnt mit musik. das lockert auf und stimmt schonmal ein. anschließend stellt jemand die akteure des abends vor. und dann – ja, dann legt ihr einfach los.“

„ob das so einfach ist bzw. sein wird ?“, gaben die vier zu bedenken.

„was die künstler angeht – da sind die idealisten gefordert. die, denen es darum geht, sich einem publikum präsentieren zu können. marketing in eigener sache zu betreiben, gewissermaßen, ohne gleich auf die kohle zu schielen.“

„das ist richtig. ihr braucht kreative köpfe, die für ihr ding brennen. das ist besser, als im stillen kämmerlein zu versauern. von nüscht kommt eben nüscht.“

„wenn dich niemand sieht, weiß keiner, daß es dich überhaupt gibt.“

alle lachen. „wie wahr, wie wahr !“

die „rolling thunder tour“, die als idee bzw. vorlage oder muster im hintergrund schwebte, wurde auch angesprochen.

danach würden veranstaltungen ziemlich regelmäßig stattfinden, aber immer mit anderen künstlern und an einem anderen ort.

das motto allerdings wäre immer das gleiche: künstler erzählen. erzählende kunst. kunst und erzählungen. kunst unterwegs.

oder so ähnlich. sie konnten und wollten sich wohl auch nicht festlegen.

„und was ist mit veranstaltern ?“

„die sprecht, ruft oder schreibt ihr an. informiert sie, daß es euch gibt und was euch vorschwebt: eine stunde kurzweilige unterhaltung, für die kein größerer aufwand, kein saal und keine bühne nötig ist. und vor allem: die mit keinen kosten verbunden ist. ein paar freie getränke vielleicht. hutsammlung wäre nicht schlecht, um die anreisekosten etwas zu mindern.“

„was ist mit werbung ?“ „die sollte möglichst von beiden seiten wahrgenommen werden. es hat so jeder seine eigenen mittel und beziehungen, auf die er zurückgreifen kann, denke ich.“

so ging es noch eine ganze zeitlang weiter. gedanken kamen und gingen, ein bißchen geträumt wurde auch mitunter.

christian hatte ja entsprechende erfahrungswerte und konnte seinem publikum einiges aufzeigen und vor allem: auch aus der schule plaudern.

im endeffekt war man sich einig: es wird sich für alle beteiligten, sprich: veranstalter, akteure und publikum, als eine zufriedenstellende und lohnenswerte sache herausstellen.

die begründung: der kontinuierliche wechsel von musik, malerei und literatur fügt sich im programmverlauf zu einem gesamtkunstwerk zusammen, welches all die menschen, die daran beteiligt sind, glücklich macht und mit jedem mal auf’s neue bereichert.

es war inzwischen nacht geworden und der wirt schickte sich an, sein lokal zu schliessen. christian stand auf und verabschiedete sich. zufrieden mit sich selbst machte er sich auf den weg hinauf in sein zimmer. dabei dachte er leise bei sich: „so, ein anfang wäre gemacht. aus diesem derzeit noch „lockeren haufen“ könnte was werden, wenn das feuer für ihr projekt in ihren künstlerseelen nicht wieder vorzeitig erlischt.. es liegt jetzt an ihnen.“

mein dank gebührt der ideengeberin für diese kleine geschichte, deshalb:

christels original ist unter diesem link hier zu finden:

Look at me … ein Stummfilm infiziert sich mit Tönen (eine kleine Geschichte)